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Draupadi Verlag
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Christiane Brosius / Urmila Goel (Hg.):

masala.de

Menschen aus Südasien in Deutschland, 2006.

ISBN 978-3-937603-05-6, 232 S., 18 Euro, 29,80 SFr

Eine Gewürzmischung aus Indien – welch schönes, exotisches Bild! Überhaupt bestehen vor allem stereotype Bilder über Menschen aus Südasien in Deutschland: bildhübsche Frauen, intelligente Computerexperten, friedfertige Hindus. masala.de steht aber nicht für die Exotik, sondern für die in Deutschland lebende Vielfalt von Menschen vom indischen Subkontinent. Neben den IT-Experten geht es auch um Ordensschwestern, neben Tempeln und Gurdwaras werden die Bollywood-Filmindustrie und Staatsbürgerschaft diskutiert. In acht ethnographischen Studien und einem Fotoessay nähern sich 15 Autorinnen und Autoren der Situation von Menschen aus Südasien in Deutschland und setzen sich dabei mit Begriffen wie Integration, Diaspora und Heimat auseinander. Herausgegeben von der Ethnologin Christiane Brosius und der Kultur- und Sozialanthropologin Urmila Goel bietet dieser Band neue Bilder, Einblicke und Fragen.

 

Inhaltsverzeichnis

Christiane Brosius
masala.de oder die Frage nach kaleidoskopischen Identitäten.
Einleitende Bemerkungen

Gabriele Alex
Integration und Parallelgesellschaften am Beispiel von Tamilen

Michael Amend und Mercan Yetgin
Heimat in der Fremde: Der tamilische
Sri Nagapooshini Amman Tempel in Frankfurt/M.

Cathrine Bublatzky und Eva Funk
Es muss nicht immer „Diaspora“ sein.
Sichtweisen eines tamilischen Migranten

Christiane Brosius
Happy Ends und andere Krisen:
Heimat und Familienglück im Spiegel Bollywoods

Michael Nijhawan
Bin Laden in der U-Bahn und andere Verkennungen:
Beobachtungen in der Sikh Diaspora

Urmila Goel
Ausgrenzung und Zugehörigkeit.
Zur Rolle von Staatsbürgerschaft und Einbürgerung

Volker Oberkircher
Die deutsche Greencard aus der Sicht indischer IT-Experten

Anjali Fischer und Anita Lakhotia
„Wo der liebe Gott mich haben will, gehe ich hin.“
Indische Ordensschwestern in Deutschland

Sun-ju Choi und Anke Illing
„Scattered Wholes and Chosen Bits“.
Deutsch-Indische Frauen der zweiten Generation

Urmila Goel
Von dummen Fragen. Schlussbetrachtungen

Urmila Goel
Literatur zu Menschen aus Südasien in Deutschland

Zu den Autorinnen und Autoren

 

 

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Rezensionen

"Insgesamt ist der Sammelband überaus lesenswert. Das breite thematische Spektrum und die ungeheure Informationsfülle sollten das Buch zu einem gefragten Einsteigerwerk sowohl für die wissenschaftliche Forschung als auch für die nicht-akademische Lektüre machen."
von Pierre Gottschlich in: Asien 105 (Oktober 2007) 122-124.

"Wie verantwortungsvoll und gewissenhaft die Autorinnen und Autoren mit diesen Fragen umgehen, ist stellenweise geradezu vorbildlich und lässt hoffen, dass es mehr solcher Publikationen geben möge, die aus ähnlich engagierten Hochschulseminaren hervorgehen."
von Nadja-Christina Schneider auf suedasien.info, Mai 2007.

"Dem Sammelband ist die Aufnahme nicht nur in Universitäts- und Fachbibliotheken zu wünschen, sondern auch in die Bibliotheken von Ministerien und Behörden, die mit Ausländerrecht und Integrationsfragen zu tun haben."
von Sushila Gosalia, in: Meine Welt 2/23/Sep. 2006, 75-77.

"... verschafft "Masala.de" ... tiefe Einblicke in die unterschiedlichen Lebensaspekte der südasiatischen Diaspora und wird zu einem unverzichtbaren Werk für die Wissenschaft und alle Südasienfans und Interessierten der deutschen "Desi Community"."
von Diptesh Banerjee, auf: theinder.net 12/06

Literaturempfehlungen

von aid - Integration in Deutschland, 2/2006/22,
DAAD Letter, 2/2006/26, S. 42, Hessischer Rundfunk, iaf Informationen 1/2007, S. 43.